Symptome

Wenn du an mehreren der folgenden Symptome leidest, könnte es sein, dass dein Histaminabbau nicht einwandfrei funktioniert:

• Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)
• Juckreiz
• Nesselsucht (Urtikaria)
• Herzrasen, Herzstolpern, Herzklopfen, Blut­druck­abfall
• Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
• verstopfte oder laufende Nase
• Anschwellende Nasenschleimhaut
• Husten­reiz
• Atem­beschwer­den
• Asthma
• Durchfall
• Verdauungsprobleme: Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Sod­brennen
• Übelkeit, Erbrechen
• Menstruationsbeschwerden
• Ödeme (Schwellungen, Wasseran­samm­lungen, z. B. geschwol­lene Augen­lider)
• Müdigkeit
• Depressionen

Zusammenfassung

Eine ziemlich gute, auch für Nicht-Betroffene gut verständliche Zusammenfassung, was Histaminunverträglichkeit ist, findet sich auf coop.ch.

Ich zitiere hier die wichtigsten Sätze:

»Die Ursachen einer Histaminintoleranz sind bisher nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass unter anderem ein Mangel des Enzyms Diaminoxidase der Grund sein könnte, welches für den Abbau von Histamin verantwortlich ist. Es besteht ein Missverhältnis zwischen Histamin-Angebot und dessen Abbaumöglichkeit. Eine Histaminintoleranz kann sich sehr unterschiedlich äussern. […]«

Ich verweise hier auf obige Symptomeliste.

»Eine eindeutige Diagnose durch ein Testverfahren kann nur in spezialisierten Kliniken durchgeführt werden. […]

Nach einer Karenzphase, bei welcher eine streng histaminarme Ernährung erfolgt, kann die individuelle Verträglichkeit ausgetestet werden. Dabei empfiehlt sich dies in Begleitung eines Allergologen oder einer Ernährungsberaterin SVDE zu tun. Die Histaminaufnahme kann durch eine geeignete Lebensmittelauswahl reduziert werden. […]

Der Histamingehalt eines Lebensmittels steigt im Laufe der Lagerung und des Reifegrads. Allgemein sollten folgende Lebensmittel gemieden werden: Gärungs-, Reifungs- oder Fermentationsprodukte, Konserven, Fertigprodukte, warm gehaltene oder wieder aufgewärmte Speisen sowie lang gelagerte Produkte. Als Grundregel gilt: Nahrungsmittel möglichst frisch verzehren.«

Die Webseite listet nur einen Bruchteil jener Lebensmittel, die von Betroffenen in der Regel schlecht vertragen werden. Aber einen kleinen Überblick finden wir hier dennoch:

»Diese Lebensmittel können Beschwerden verursachen

• Hartkäse, Weichkäse und Schmelzkäse
• Gewisse Früchte: Bananen, Erdbeeren und Zitrusfrüchte
• Gewisse Gemüse: Aubergine, Avocado, Spinat, Tomaten
• Geräucherte, marinierte und eingelegte Fisch-, Fleisch- und Wurstware
• Ketchup, Tomatenjus, Sojasauce
• Fermentiertes Gemüse wie Sauerkraut, Antipasti
• Essig, Balsamico
• Cashewnüsse, Schokolade, Kakao
• Schwarztee, alkoholische Getränke«

Quelle: https://www.coop.ch/[…]intoleranzen/histaminintoleranz.html

Die vollständigste mir bekannte Lebensmittel- und Zusatzstoffeliste ist die SIGHI-Liste (Link).

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