Meine Basis-Zutaten

Nach und nach habe ich mir im Laufe meiner Ernährungsumstellung neue Produkte angeschafft, um damit histaminarm zu kochen.

ACHTUNG: Die Lebensmittel auf meiner Liste sind nicht automatisch für alle Betroffenen verträglich. Ich übernehme mit meiner Liste ausdrücklich keine Verantwortung für andere Betroffene, denn auch histaminfreie und histaminarme Produkte werden nicht von allen Histaminunverträglichen (gleich gut) vertragen.

Hier zeige ich euch, was ich alles so brauche, wenn ich koche:

Ahornsirup

Ahornsirup ist der eingedickte Saft kanadischer Ahornbäume. Es handelt sich also um ein relativ naturbelassenes Produkt, dem hoffentlich nichts weiter beigefügt wird. Forscher:innen stellten zudem fest, dass Ahornsirup die Wirkung von Antibiotika verstärken kann. Er wirkt außerdem antioxidativ und entzündungshemmend. Obwohl auch Ahornsirup zu großen Teilen aus Zucker besteht, enthält er zusätzliche Nährstoffe wie Vitamin B. Auch enthält er Antioxidantien, welche freie Radikale in unserem Körper fangen und abbauen.
ACHTUNG: Süßungsmittel maßvoll anwenden. Und wie überall gilt:  individuell testen, wie verträglich er ist.


Bienenhonig

Früher war Honig das einzige in grösseren Mengen verfügbare Süßungsmittel. Doch auch heute ist er als Lebensmittel noch immer beliebt – und das nicht nur als Brotaufstrich: aus Honig werden auch Produkte zur Gesundheits- und Schönheitspflege hergestellt.
Bienenhonig besteht zur Hauptsache aus Trauben- und Fruchtzucker. Neben diversen Zuckerarten enthält Honig 15 bis 18,5 % Wasser sowie Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Pollen, Aroma- und Mineralstoffe, was Honig gesünder als Haushaltszucker macht. Ungefähr 180 Begleitstoffe enthält der Bienennektar. Zu den wichtigsten gehören sogenannte Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide. Als wichtigste Spurenstoffe gelten die beiden Flavonoide Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, und Kaffeesäure – es hemmt Entzündungen. Deshalb wirkt heiße Milch mit Honig meist lindernd, wenn der Hals schmerzt. Zu beachten ist dabei allerdings, dass Honig, wenn er über 40 Grad Celsius erwärmt wird, fast alle heilsamen Stoffe verliert.
Honig ist nicht vegan, da Tiere bei der Produktion involviert sind.
ACHTUNG: Nicht alle Histaminunverträglichen vertragen Bienenhonig.


Branntweinessig(essenz)

Von allen Essigsorten ist  – gemäß SIGHI-Liste – Branntweinessig die histaminärmste. Ganz histaminfrei ist Branntweinessig zwar nicht, maßvoll angewendet allerdings oft verträglich (bitte selbst testen!). Ich habe mir Branntweinessig-Essenz gekauft und mische mir meinen Essigmischung selbst. Aufbewahrt wird er dieser mir im Kühlschrank. (In der Schweiz habe ich noch keine Branntweinessigquelle entdeckt, meine Vorräte kaufe ich mir jeweils in Deutschland.)


Chiasamen

Schon bei den Mayas und Azteken galt die Chia – insbesondere ihre Samen – nicht nur als Heilpflanze, sondern auch als Grundnahrungsmittel. Inzwischen sind sie auch bei uns schon fast nicht mehr aus der Küche wegzudenken, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch reich an gesunden Nährstoffen, Mineralien, Spurenelementen, Ballaststoffen und Antioxidantien. Mit einem Proteinanteil von 20 Prozent enthalten sie doppelt so viel Eiweiß als andere (Pseudo-)Getreidesorten. Besonders wertvoll jedoch sind die löslichen Ballaststoffe der Chia-Samen, denn sie verlangsamen den Abbau von Kohlenhydraten, darum versorgt die Chiasaat den menschlichen Körper über einen längeren Zeitraum mit Energie.
In der veganen Küche haben sich Chia-Samen als Ei-Ersatz etabliert. Mein Rezept dazu gibt es hier.


Coco Aminos

Gesalzener Kokosblütennektar, der als flüssige Würze ähnlich wie Sojasauce angewendet wird. Verträglichkeit wie immer individuell. Siehe dazu mein Rezept.


Flohsamenschalen, gemahlen

Flohsamen sind reich an Ballaststoffen und wirken wie ein Quellstoff, der die Feuchtigkeit besser im Teig hält und ihn geschmeidiger macht. So wird glutenfreies Brot oder Gebäck saftig und krümelt weniger. Gemahlene Flohsamenschalen werden entweder direkt den glutenfreien Mehlmischungen beigemengt oder aber im Voraus zu einem Gel gequellt. Ich verwende etwa 2-4 g gemahlene Flohsamenschalen pro 100 g Mehl(-mischung). Flohsamenschalen sind außerdem ein sogenannter Superfood, sie schützen nicht nur den Darm, sondern helfen auch bei Verstopfung und Durchfall. Ebenso haben sich die Flohsamenschalen aus der Familie der Wegeriche bei Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn oder dem Reizdarmsyndrom, bewährt. Sie bingen eine große Menge an Wasser, was bei Verstopfung, den Darm anregen kann. Aber auch bei Durchfall wirken sie, indem sie dem Darm das Wasser entziehen und auf diese Art und Weise den Stuhl verfestigen. Die Schleimstoffe besitzen zusätzlich eine reizlindernde Wirkung. Flohsamenschalen enthalten außerdem Flavonoide, als sogenannte Radikalfänger bekannt, was sich gut auf das Immunsystem auswirkt.


Früchte

Eine sehr ausführliche Übersicht von verträglichen Früchten gibt es bei Pumpin-and-Peaches (hier klicken).


Gemüse

Eine sehr ausführliche Übersicht von verträglichen Gemüsesorten gibt es bei Pumpin-and-Peaches (hier klicken).


Gewürze & Kräuter

Bei Gewürzen und Kräutern geht nichts über das persönliche Austesten. Je nach Empfindlichheit des Darms ist bei starken, scharfen Gewürzen Vorsicht geboten, da diese die Darmschleimhaut reizen können. Oft kommt es auch auf die Dosis an, die darüber entscheidet, ob etwas vertragen wird oder nicht.

Meistens gut verträglich: Steinsalz (siehe unter Steinsalz), Curcuma/Kurkuma, süßer Paprika, Schwarzkümmel
Oft gut verträglich: Koriander (maßvoll), Kümmel (maßvoll), Ingwer (maßvoll meist gut verträglich, sehr gesund, kreislaufanregend und keimtötend), Kardamom (meist besser verträglich als Zimt), Meerrettich (in kleinen Mengen), Vanille, Wacholder, Zimt (obwohl wärmend und scharf wird er häufig gut vertragen)

Meistens gut verträglich: Basilikum, Bohnenkraut, Estragon, Kamille, Lavendelblüten, Liebstöckel/Maggikraut, Lorbeerblätter, Minze, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Thymian, Zitronengras
Oft gut verträglich: Dill, Schnittlauch, Salbei

Achtung: Die meisten Gemüsebrühen, auch die biologischen, enthalten Hefe und andere Zusatzstoffe, die von Betroffenen eher schlecht vertragen wird. Ich empfehle daher entweder mit Salz und einzelnen Kräutern und Gewürzen zu würzen oder aber eine histaminfreie leckere Gemüsebrühe selbst herzustellen oder eine zu kaufen.

WICHTIG: Bei Mischungen darauf achten, dass keine Zusatzstoffe beigemischt worden sind.
In Sachen Kräuter und Verträglichkeit empfehle ich euch auf Histaminikus.de zu stöbern.


Hafermehl

Hafer liefert viele wertvolle Nähr- und Vitalstoffe bereits in kleinen Verzehrmengen. Nicht umsonst gilt Hafer als eines der gesündesten Getreide überhaupt. Hafermehl verhält sich beim Backen ähnlich wie Weizen, weshalb es sehr vielseitig verwendbar ist. Gerade in der süßen Küche lassen sich aus Hafermehl tolle Leckereien zaubern.


Hanfsamen, geschält und Hanfmehl

Hanfmehl wird als glutenfreies Mehl gern in der Low-Carb-Küche verwendet, das gilt übrigens auch für Hanfsamen. Hanfprodukte enthalten viel pflanzliches Eiweiß (34%) und alle essentiellen Aminosäuren in einer sehr guten Kombination, weshalb Veganer:innen sie als vollwertigen Ersatz zu tierischem Eiweiß schätzen. Der hoher Ballaststoffanteil von Hanf ist gut für die Verdauung. Mit seinem herb-nussigen Geschmack ist Hanf sowohl für die süße und herzhafte Küche geeignet.
30% des Mehlanteils in einem Rezept können durch Hanfmehl ersetzt werden.
Die Samen sind sowohl über Salate oder übers Müesli ein Genuss, als auch eine gute Zugabe für Brotmischungen.


Hirse/Braunhirse/Hirsemehl

Die Hirse, als ältestes bekanntes Getreide, war lange Zeit ein Hauptnahrungsmittel der Menschen auf allen Kontinenten. Heute ist es längst kein “Arme-Leute-Essen” mehr, denn man weiß jetzt, dass sie ein wertvoller Beitrag zur gesunden Ernährung ist. Heute wissen wir um seine wertvollen Inhaltsstoffe. Hirse ist das mineralstoffreichste Getreid. Besonders wertgeschätzt wird der Silizumgehalt der Hirse, dieser trägt zur Elastizität des Bindehautgewebes und dem gesunden Aussehen von Fingernägeln und Haaren bei. Der Eisengehalt von Hirse übertrifft den von anderen Getreidesorten um das Zwei- bis Dreifache. So leistet Hirse einen wichtigen Beitrag für die Blutbildung. Hirse enthält außerdem Kalzium, Kalium, Kieselsäure, Magnesium, Natrium und Fluor, ist eiweiß- und fettreich und ist darum ernährungsphysiologisch äußerst wertvoll. Braunhirse ist übrigens nichts anderes als Vollhirse. Sie muss lange kochen, bis sie weich wird, und ist deshalb oft nur als Braunhirsemehl erhältlich.
Die kleinen Körnchen sind leicht verdaulich. Gerade für Histaminunververträglichen und andere mit einem sensiblen Magen helfen Mahlzeiten mit dem gesunden Getreide beim Stoffwechsel, da sie Magen und Darm so gut wie nicht belasten.
Hirse lässt sich auch gemahlen sehr gut zu gesundem Gebäck verarbeiten.


Kala Namak

Dieses Schwarzsalz wird auch Kala Nun genannt und ist ein Würzmittel, das überwiegend aus Natriumchlorid besteht.

Das Salz hat einen schwefligen Geruch, der an Eier erinnert, weshalb es in der veganen Küche gern als Ei-Ersatz verwendet wird. Es hat einen bräunlich rosaroten bis dunkel-violett-transparenten Farbton im ganzen, gemahlen ist es violett bis rosa.

Die Verträglichkeit ist sehr individuell. Bitte – wie bei allen Lebensmitteln – persönlich testen.


Kartoffeln/Kartoffelstärke/-mehl

Ein Gemüse, das aus unserer Küche nicht wegzudenken ist. Kartoffeln enthalten sehr viel Wasser. 78 % Wasser sogar. Außerdem 16 % Kohlenhydrate, größtenteils in Form von Stärke, 2,1 % Ballaststoffe, welche die Verdauung anregen und einen langanhaltenden Sättigungseffekt erzeugen, 0,1% Fett und 2 % Eiweiß, das aufgrund seines hohen Gehalts an essentiellen Aminosäuren vom Körper ausgesprochen gut verwertet werden kann. Von allen pflanzlichen Eiweißlieferanten ist die Kartoffel die mich dem höchsten Anteil an verwertbaren Proteinen. Kartoffeln liefern uns außerdem Vitamin C, die Vitamine B1 und B2 sowie Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5) und Vitamin B6,  die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Dafür glänzen Gluten, Cholesterin oder die Gicht fördernden Purine durch Abwesenheit, was die Kartoffel in der Regel zu einem gut verträglichen Sattmacher macht.

Gemahlene Kartoffeln werden als Bindemittel, das zur Zubereitung von Puffern, Klößen etc. oder – mit Wasser angerührt –, zum Eindicken von Saucen verwendet. Für 250 ml Flüssigkeit benötigt man etwa 1 EL Kartoffelstärke, je nach dem wie sämig die Sauce sein soll. Dazu einfach die  gewünschte Menge Kartoffelstärke in einer Tasse mit etwas kaltem Wasser klumpenfrei verrühren, unter die Masse bzw. Flüssigkeit heben und unter ständigem Rühren (evtl. mit dem Schneebesen) noch mal kurz aufkochen lassen.
Ich verwende es auch gern anteilig in glutenfreien Mehlmischungen.


Kastanienmehl

Maronimehl ist nicht nur glutenfrei, sättigend und reich an hochwertigen Mineralstoffen, es ist auch eine gute Proteinquelle und außerdem vitamin- und ballaststoffreich. Der Blutzuckerspiegel bleibt nach dem Verzehr von Kastanienmehl konstant, weil die Kohlenhydrate dieses Mehls zu den komplexen Kohlenhydraten zählen. Das enthaltene Vitamin C verbessert das Immunsystem und bindet freie Radikale. Kastanienmehl hilft bei übersäuertem Magen, da Kastanien/Maroni wegen des hohen Anteils an Kalium basisch sind. Das Kalium neutralisiert zudem überschüssiges Natrium und hat dadurch einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Geschmacklich ist Kastanienmehl ebenso für Pflanzenmilch und süßes Gebäck wie auch für Omelettmischungen geeignet.


Kürbiskerne

Dem Steirische Ölkürbis (Cucurbita pepo) verdanken wir die knusprigen Kerne, die Brote, Müesli, Suppen, Salate und manches mehr nicht nur geschmacklich aufwerten. Die dunkelgrünen Kerne dieses Kürbisses sind reich an Zink, Magnesium, Eisen und Selen. Das aus Kürbiskernen gewonnene Öl weist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren – darunter Omega-3-Fettsäuren wie die Linolsäure – sowie Vitamin E auf, das aufgrund seiner antioxidativen Wirkung besonders wertvoll ist. Neben Vitamin E findet man auch Vitamine des B-Komplexes (B1, B2, B6) sowie C, A und D und das zellschützende BetaCarotin. 100 Gramm Kürbiskerne haben 565 Kalorien und 25,5 Gramm Eiweiß, das dem menschlichen sehr ähnlich ist. Damit ist es biologisch hochwertiger als jenes von Ei oder Rindfleisch. Das in Kürbiskernen enthaltene Vitamin E und die Karotinoide sind antioxidativ und schützen so aktiv unsere Gesundheit.


Kokos/Kokosmehl/Kokosmilch/Kokosblütenzucker

Für Kokosmehl wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss zerkleinert, getrocknet, entölt und zu feinem Mehl vermahlen. Kokosmehl regt den Stoffwechsel an und ist gerade für sensible Verdauungstrakte sehr gut geeignet. Kokos hat einen hohen Anteil an Eiweiß und an Ballaststoffen. Weil Kokosmehl enorm Flüssigkeit aufsaugen kann, eignet es sich als Bindemittel. 20-25% des benötigten Mehls in Rezepten kann durch Kokosmehl ersetzt werden. Da es dem Gebäck den natürlichen Kokosgeschmack verleiht, eignet es sich gut für süße Backwaren, Omeletts, Müeslis und Co.

Kokosmilch ist nicht gleich Kokosmilch. Das Verhältnis Milch zu Wasser und der Zusatz von Stoffen machen die eigentliche Qualität aus. Für uns Betroffene entscheiden Zusatzstoffe über die Verträglichkeit des Produktes. Grundsätzlich ist die Kokosnuss und ihre Produkte gut verträglich, darum lohnt es sich, beim Kauf von Kokosmilch auf die Zutatenliste zu achten.
Hier werden verschiedene Kokosmilch-Produkte miteinander verglichen  ⇒ Link.

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Schneidet man die Blütenknospe der Kokospalme an, tritt dort ein Saft aus, welcher als Kokosnektar bezeichnet wird. Kokosblütenzucker gilt als niedrig-glykämisches Süssungsmittel und schont daher den Blutzuckerspiegel. Es süßt ähnlich wie Zucker und kann darum überall dort eingesetzt werden, wo auch Zucker zum Einsatz kommt. Verträglichkeit muss persönlich getestet werden.


Leinsamen/Leinmehl

Leinsamen oder auch auch Leinsaat, werden die Samen des Flachses bezeichnet. Geschrottet werden sie Brotteigen als Eiweißquelle und Bindemittel zugegeben. In Wasser eingeweichte Leinsamen kurbeln nicht nur die Verdauung an, sie können auch ein Ei-Ersatz für Gebäck sein. Sie enthalten große Mengen entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe und Antioxidantien, die wichtig für unser hormonelles Gleichgewicht und unsere Verdauung sind. Aus geschroteten Leinsamen lässt sich ebenso wie mit Chiasamen ein veganes Ei-Ersatz-Gel herstellen. Mein Rezept dazu gibt es hier.

Leinmehl ist – wie Leinsamen – von Natur aus nicht nur glutenfrei und vegan, sondern auch low-carb, proteinreich und ballaststoffreich. Gemahlen wird der nach der Leinölpressung übriggebliebene Ölpresskuchen. Zum Backen von Kuchen, Broten, Tortillas oder Pizzateigen lassen sie gut 20 % der Mehlmenge durch Leinmehl ersetzen.


Mais/Maismehl/Maisstärke

Mais enthält rund 72 Prozent Wasser, außerdem Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Die Kohlenhydrate setzen sich unter anderem aus Glukose, Fructose und Saccharose zusammen. Am süßesten schmeckt Mais direkt nach der Ernte. Danach wird der Zucker in Stärke umgewandelt. Mais enthält außerde, Provitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C sowie Vitamin E.

Das glutenfreie Mehl eignet sich für Gebäck aller Art. Es saugt mehr Flüssigkeit als zum Beispiel Reismehl. Ich persönlich mag den feinen, neutralen Geschmack von Maismehl einen Tick lieber als den von Reismehl. Insbesondere in Kombination mit Hirsemehl.

Maisstärke ist ein beliebtes Bindemittel auf Basis von Mais, das zur Zubereitung von Puffern, Klößen etc. oder – mit Wasser angerührt –, zum Eindicken von Saucen verwendet wird. In der Regel gut verträglich. Für 250 ml Flüssigkeit benötigt man etwa 1 EL Maisstärke, je nach dem wie sämig die Sauce sein soll. Dazu einfach die  gewünschte Menge Maisstärke in einer Tasse mit etwas kaltem Wasser klumpenfrei verrühren, unter die Masse bzw. Flüssigkeit heben und unter ständigem Rühren (evtl. mit dem Schneebesen) noch mal kurz aufkochen lassen.


Obst

Eine sehr ausführliche Übersicht von verträglichen Obstsorten gibt es bei Pumpin-and-Peaches (hier klicken).


Pasta, glutenfrei

Diese werden meistens auf der Basis von Reis- oder Maismehl hergestellt. Warum? Nicht alle Betroffenen vertragen glutenhaltige Dinkelpasta. Aber Achtung: Auch nicht alle glutenfreien Pastasorten sind histaminfrei. Je nach Zusatzstoffen ist Vorsicht angebracht. Am besten verschiedene Sorten ausprobieren.


Pflanzenmilch

Siehe dazu mein Rezept. Eine gute Alternative zu tierischer Milch, außerdem schnell gemacht, wenn keine Tiermilch im Haus ist.


Reis/Reismehl/Vollreismehl

Die Inhaltsstoffe von Reis sind abhängig von der jeweiligen Sorte und den unterschiedlichen Umweltbedingungen und Anbautechniken. Allen Sorten gemeinsam ist, dass Reis zum Großteil aus Kohlenhydraten besteht. 100 Gramm Reis enthalten durchschnittlich 77,8 Gramm Kohlenhydrate, was Reis zu einem wichtigen Energielieferanten macht. Außerdem enthält 12,9 % Wasser, 0,6 % Fett und 6,8 % Eiweiß. Das Eiweiß im Reis ist biologisch sehr hochwertig, da es aus essentiellen Aminosäuren aufgebaut ist, welche unser Körper selbst nicht herstellen kann. Außerdem enthält Reis Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink und Kalium. Sein hoher Kaliumgehalt fördert die Entwässerung, Entschlackung und Stoffwechsel. Eine Portion Reis versorgt uns aber auch mit wichtigen Vitaminen, vor allem mit Vitamin E und den verschiedenen Vitaminen aus der B-Gruppe, welche dafür verantwortlich sind, dass unser Nervensystem reibungslos funktioniert.

Als glutenfreies Mehl eignet sich Reis für Gebäck aller Art eignet. Reismehl ist natürlich auch im (Bio-)Laden erhältlich, doch wer es frischer will, mahlt Reis im Hackaufsatz des Mixers zu Mehl.


Steinsalz

Ein Ursalz. Bei Salz solltest du darauf achten, dass keine Zusatzstoffe und Rieselhilfen beigegeben wurden. Manche davon werden von Betroffenen nicht gut vertragen.


Tapiokastärke

Bindemittel auf Basis von Maniok, das zur Zubereitung von Puffern, Klößen etc. oder – mit Wasser angerührt –, zum Eindicken von Saucen verwendet wird. In der Regel gut verträglich.
»Aus Tapioka gewonnene Stärke ist gluten- und allergenfrei. Bei der Produktion werden keine genetischen Modifikationen vorgenommen. Tapiokastärke und -Produkte sind absolut Gluten- und GMO-frei.« Quelle: diedrichs-post.de


Teffmehl

Teff wird auch Zwerghirse genannt, da es eine Hirseart ist, dazu die kleinste Getreideart der Welt. Es ist ein sogenanntes Süßgras und wird besonders in Äthiopen verwendet. Teffmehl zeichnet sich durch seinen niedrigen glykämischen Index aus und enthält viele Mineralien und Ballaststoffe .

Teffmehl lässt sich fast wie Weizenmehl verwendet. Es bindet Mehlmischungen,  fügt Feuchtigkeit hinzu und eignet sich für süße Speisen genauso gut wie für Brot. Teffmehl ist natürlicherweise ein Vollkornmehl.


Verjus

Verjus, gesprochen Werschü, ist junger, grüner, unvergärter Traubensaft, der ein bisschen wie Zitronensaft schmeckt, wenn auch weniger sauer ist. Er wird in der Regel besser als (Branntwein-)Essig vertragen, sollte im Kühlschrank aufbewahrt und, wenn offen, zügig verbraucht werden (innert ca. 2 Wochen). Verjus ist, mit Wasser verdünnt, ein erfrischendes Getränk.


Weinsteinbackpulver

Backpulver besteht aus drei Inhaltsstoffen:
• einem Triebmittel
• einer Säure
• einem Trennmittel
Bei Weinsteinbackpulver ist das Backtriebmittel Natron und das Trennmittel z. B. Maisstärke. Als Säuerungsmittel enthält es Weinsäure (auch Weinsteinsäure genannt), die aus Weinstein besteht. Weinstein ist ein Salzgemisch, das sich bei der Lagerung von Wein oder Traubensaft absetzt, es handelt sich hierbei also um einen natürlichen Stoff. Normales Backpulver enthält fast immer Phosphat als Säuerungsmittel, z. B. Dinatriumdihydrogendiphosphat oder Calciumdihydrogenphosphat, und ist darum für Betroffene meistens unverträglich.


Xanthan

»Xanthan (selten Xantan) ist ein natürlich vorkommendes Polysaccharid. Es wird mit Hilfe von Bakterien der Gattung Xanthomonas aus zuckerhaltigen Substraten gewonnen und wird als Lebensmittelzusatzstoff mit der E-Nummer E 415 als Verdickungs- und Geliermittel eingesetzt.« So weit von Wikipedia.
Xanthan wirkt als Emulgator, Verdickungsmittel und Stabilisator in Lebensmitteln, es hat starke Quell- und Wasserbindungsfähigkeiten und trägt so zu einer gelartigen Masse bei. Da Xanthan zuweilen durch die Fermentierung von GMO-Soja oder -Mais gewonnen wird, ist Vorsicht geboten. In hoher Dosis kann es unsere Darmbakterien verändern.
Eltern aufgepasst: Xanthan hat nichts in Kindernahrung verloren.
Xanthan ist nicht automatisch glutenfrei. Vertragen wird es nicht von allen Betroffenen. Vorher testen.



Nahrungsergänzungsmittel

Um zum einen den Körper beim täglichen Histaminabbau zu unterstützen und ihm zum andern das zu geben, was er wegen der Ernährungsumstellung nicht mehr aus der Nahrung ziehen kann, können folgende Hilfsmittel eingenommen werden.

Vitamin C

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Quercetin

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Zink

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Heilerde

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